Südtiroler Architekturpreis 2011 – CASCADE zum Siegerprojekt in der Kategorie „Turism“ gekürt

Südtiroler Architekturpreis 2011 – CASCADE zum Siegerprojekt in der Kategorie „Turism“ gekürt

Der begehrte Südtiroler Architekturpreis wird von der Architekturstiftung Südtirol im Zweijahresrhythmus ausgeschrieben und wurde heuer bereits zum 6. Mal verliehen. Die Auszeichnung gilt als wichtiger Gradmesser, der die Entwicklung der alpinen Architektur bewertet und dokumentiert.

Der Preis zeichnet jene architektonischen Werke im Land aus, welche gesellschaftliche Tendenzen und Nutzerwünsche am Besten zum Ausdruck bringen, dabei innovative Technologien einsetzen und das beste Umfeld für ein zukünftiges Lebenn verwirklichen.

Eine international besetzte Jury mit den namhaften Architekten Sean Griffiths (London), Hrvoje Njiric (Zagreb) und Alberto Veiga (Barcelona) hatte die insgesamt 108 eingereichten Projekte begutachtet. Dies war keine leichte Aufgabe, schließlich mussten Bauten unterschiedlichster Größe und Funktion, die noch dazu in sehr verschiedenen Umfeldsituationen stehen, verglichen werden. Neben den drei Hauptpreisen wird jeweils ein weiterer Preis in sechs unterschiedlichen Kategorien vergeben. In der Kategorie „Turism“ ging der Preis an die CASCADE in Sand in Taufers, ein Projekt des Architekten Christoph Mayr Fingerle aus Bozen.

„Das Projekt ist aus einem dreistufigen, internationalen Wettbewerb hervorgegangen, wobei die Durchlässigkeit und das Verweben von Außen und Innen die zentralen Themen in der Planung waren. So wurde die Einbeziehung des Außenraums ermöglicht, die den Innenraum größer erscheinen lässt“, erklärt Architekt Mayr Fingerle. Und tatsächlich ist die CASCADE optimal in die Landschaft des Tauferer Bodens eingebettet. Wie auf einer Promenade begibt sich der Besucher auf eine Entdeckungsreise, schlendert zwischen den verschiedenen Bereichen umher und wird immer wieder von neuen Eindrücken überrascht.

„Mit der Vergabe des Südtiroler Architekturpreises wollen wir auf die hochwertige Südtiroler Architektur, die in den letzten Jahren auch über die Landesgrenzen hinaus an Aufmerksamkeit gewonnen hat, hinweisen.“, bringt der Präsident der Architekturstiftung Carlo Azzolini das Ziel der Initiative auf den Punkt.

Bürgermeister Helmuth Innerbichler freut sich über die verliehene Auszeichnung: „Für die Gemeinde ist es natürlich toll, wenn ein so wichtiges Projekt fast unmittelbar nach seiner Fertigstellung prämiert wird. Die Architektur der CASCADE ist sehr gelungen, und mein Dank geht an den Architekten Christoph Mayr Fingerle, dem es mit diesem Projekt gelungen ist, unseren ästhetischen und qualtitativen Ansprüchen gerecht zu werden.“ Der Bürgermeister ist überzeugt, dass die CASCADE als Vorzeigearchitektur auch zu einem Anziehungspunkt für Architekturinteressierte aus dem In- und Ausland wird, und freut sich schon, viele dieser Gäste in Sand in Taufers begrüssen zu dürfen.


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